Sport stärkt Körper und Geist, baut Stress ab und steigert das allgemeine Wohlbefinden. Wenn es sich aber um die falsche Sportart handelt, kann er auch schnell zur Qual werden. Hier einige Tipps – auch für Sportmuffel.
Nicht jeder kann sich trotz der positiven Eigenschaften für Sport begeistern. Zu oft hindert einen der innere Schweinehund an der kontinuierlichen Ausübung. Um den eigenen Schuldgefühlen zu entgehen, lässt man es dann lieber ganz.
Oftmals aber liegt es einzig und allein daran, dass man den falschen Sport gewählt hat. Um eine Basis für die richtige Auswahl zu schaffen, sollten Sie erst einmal feststellen, welcher Sporttyp Sie sind.
Jeder Mensch hat seine persönlichen Vorlieben. Diese spiegeln sich auch in der bevorzugten sportlichen Betätigung wider. Generell wird zwischen drei Sporttypen unterschieden.
Der Genuss-Sportler
Für diesen Typ dient der Sport auch bzw. vor allem zum Entspannen, zum Abschalten. Er lässt es lieber langsam angehen. Ihm geht es nicht um persönliche Rekorde oder sich großartig zu steigern. Auch die Regelmäßigkeit in der Ausübung des Sports spielt bei diesem Typ keine sonderliche Rolle. Beispiele für Sportarten, die in die engere Auswahl der Genuss-Sportler kommen sind Wandern, Golf, Nordic Walking etc.
Der Spieler
Dieser Sporttyp ist gemeinhin ein Teamplayer. Ihm geht es allem voran um das aktive Sporterlebnis in der Gruppe, um das Gemeinschaftserlebnis und das regelmäßige Treffen mit anderen. Erfolg ist schön, aber nicht das Wichtigste. Klassische Mannschaftssportarten wie Fußball, Handball und Volleyball sind für ihn ideal.
Der Ehrgeizling
Der Ehrgeizling will sich messen, will sich steigern, sucht auch den Wettkampf. Er setzt sich Ziele und arbeitet strikt darauf hin. Ob als Einzelkämpfer oder als Mannschaftssportler, er fordert sich und seine Mitspieler bzw. Sportkameraden. Spitzen- und Leistungssportler können durch die Bank diesem Sporttyp zugeordnet werden. Waren es früher oftmals Mannschaftssportarten, zu denen er sich hingezogen fühlte, entwickelt sich später immer mehr der Hang zum puren Leistungsvergleich. Das geht am besten bei Sportarten wie Laufen, Rad fahren. Solche Typen trifft man gern bei Marathon-oder Triathlon-Veranstaltungen.

